Arbeitsplatzgestaltung – flexibel, modern und mobil


Was waren das für Zeiten, als man jeden Morgen um die gleiche Uhrzeit im Anzug das holzgetäfelte Büro betrat: GL-Meeting mit Kaffee und Keksen um 10 Uhr, 12 Uhr Kantine und 17 Uhr Feierabend. Flexibilität? Fehlanzeige. Heute ist unser Arbeitsalltag komplett anders und spiegelt damit unser ganzes Leben wieder: flexibel, modern und voller Möglichkeiten. Daraus sind auch ganz unterschiedliche Arbeitsplatz-Modelle entstanden, die alle – genau wie der gute alte feste Arbeitsplatz – sowohl Vorteile als auch Nachteile mit sich bringen.

Der feste Arbeitsplatz – Gewohntes gibt Sicherheit


Viele Menschen sind Gewohnheitstiere, weshalb Arbeitnehmer ihren festen Arbeitsplatz ungern aufgeben. Sie wissen morgens genau, was auf sie zukommt und fühlen sich an ihrem Arbeitsplatz heimisch. Außerdem bietet er auch eine gewisse Privatsphäre. Der Nachteil: er bietet deutlich weniger Transparenz, Kommunikationsmöglichkeiten und verleitet dazu, in alten Mustern zu verbleiben.

Variable Arbeitsplätze – offen für Neues


Flexibles Leben – flexibles Denken – flexibles Arbeiten. Die Generation Y, spätestens aber die Generation der Millennials steht für diesen Lebensansatz. Sie bilden in den nächsten Jahrzenten 75% der Belegschaften und damit eine starke Mehrheit, die auf „Work-Life-Integration“ setzt und mobil denkt. Deshalb hat der frei wählbare Arbeitsplatz, auch non-territoriale Arbeitsplatz genannt, das Potenzial Arbeitsplatz der Zukunft zu werden. Denn er bietet variables und ergebnisorientiertes Arbeiten unabhängig vom Arbeitsplatz.

Besonders in Beratungsunternehmen, Agenturen und großen Unternehmen mit vielen mobilen Mitarbeitern, wie z.B. einer großen Vertriebsorganisation, haben flexible Arbeitsplätze bereits Einzug gehalten. Denn gerade in Firmen, in denen die Arbeitnehmer einige Tage in der Woche unterwegs sind, macht das absolut Sinn. Ein leerstehender Arbeitsplatz kostet. So ist der flexible Arbeitsplatz unter anderem auch ein Schlüssel zu mehr Effizienz. Hier findet ihr eine Übersicht an flexiblen Arbeitsplatz-Konzepten:

Frau sitzt am Schreibtisch und schaut lachend auf ihr Notebook.

1. Das Homeoffice: Der Arbeitsplatz zuhause kann als Haupt-Arbeitsbereich sowie auch als flexible Alternative bzw. Ergänzung zum Büro genutzt werden. Er bietet viele Vorteile. Kommen die Handwerker in der Arbeitszeit? Gibt es wechselnde Anforderungen an die Arbeitszeiten? Mit einem Homeoffice ist das kein Problem. Das bedeutet mehr Freiheiten, mehr Selbstbestimmung und die Möglichkeit für eine bessere Work-Life-Balance. Doch was sich im ersten Moment geradezu paradiesisch anhört, hat auch seine Schattenseiten. Ihr benötigt definitiv viel Selbstdisziplin, ein gutes Zeitmanagement und vor allen Dingen einen Arbeitsplatz, der nicht nur einladend ist, sondern euch auch vor Ablenkung schützt. Mehr zum Thema Zeitmanagement lest ihr in unserem Beitrag.

2. Co-Working Spaces: Hier werden Arbeitsplätze und Infrastruktur wie z.B. Netzwerk, Drucker, Telefon, Beamer und Meeting-Räume zeitlich befristet zur Verfügung gestellt. Ihr könnt euch in einem Coworking Space sowohl einen festen Stamm-Arbeitsplatz anmieten, den ihr mit niemandem teilt, als auch einen flexiblen Arbeitsplatz, den ihr je nach Bedarf nur an einigen Arbeitstagen nutzt. Vor allem eignet sich die Arbeit in einem Coworking Space für: Startups, Gründer, Freelancer, Blogger, Studenten, Sidepreneure, Digital Nomads. Die Vorteile für Coworker: Professionelle Ausstattung, technische Infrastruktur, hohe Flexibilität, gute Kosteneffizienz sowie die Chance für Networking und Community. Das Risiko besteht in erster Linie darin, Coworking Spaces mit einem „fancy place to be“ zu verwechseln. Darüber hinaus kann der Geräuschpegel dort sehr hoch sein und es entstehen natürlich Kosten.

3. Desk-Sharing: Desk-Sharing bedeutet, dass innerhalb einer Organisationseinheit weniger Arbeitsplätze als Mitarbeiter existieren. Die Mitarbeiter können ihren Arbeitsplatz täglich frei und neu wählen. Wichtige Voraussetzung hierfür:

  • clean desks mit einer gewissen Grundausstattung und Hilfsmitteln wie Stiften, Lochern, Heftern und Scheren, damit jeder darauf zurückgreifen kann
  • einfache Planung z.B. über ein digitales Buchungssystem
  • Möglichkeit, Persönliches unterzubringen z.B. in Roll-Containern


Für die Arbeitgeber liegt der Vorteil insbesondere in der Kosten-Nutzen-Effizienz, der optimalen Ausschöpfung der Ressourcen und einer gesteigerten Produktivität. Für Arbeitnehmer bietet das Desk-Sharing: Gleichberechtigung, weniger Ablenkung, Vermeidung von Arbeitstrott und verbesserte und offenere Kommunikation. Natürlich gibt es auch hier Nachteile. Manch einer vermisst die vertraute Kollegin von nebenan und fühlt sich durch das regelmäßige „Bäumchen-wechsel-dich“ gestresst.

Flexible Nutzung von Firmenwagen, Elektro-Rollern oder E-Bikes: Neben der flexiblen Schreibtischnutzung gehört heute auch die flexible Nutzung von firmeneigenen Fortbewegungsmitteln zur modernen Arbeitsplatzgestaltung. Mit Elektrorollern wie sie beispielsweise emco e-sccoter anbietet, ist der Wechsel jederzeit zwischen den unterschiedlichen Arbeitsplätzen schnell und unkompliziert möglich. Mehr Informationen zu umweltbewussten Elektro-Rollern für die Firmennutzung lest ihr bei emco e-scooter.

So sollte jeder Arbeitsplatz ausgestattet sein


Egal ob ihr euren festen Arbeitsplatz schätzt oder lieber im Homeoffice, Coworking Space oder mit Desk-Sharing arbeitet – eines haben alle Arbeitsplätze gemeinsam: die Anforderungen an die Arbeitsplatzgestaltung. Ihr solltet euch am Arbeitsplatz wohlfühlen, eine gesunde Körperhaltung einnehmen können und natürlich eine funktionale Ausstattung nutzen. Hierfür empfehlen wir euch besonders auf folgende 2 Punkte zu achten:

Novus Leuchten die einen professionell ausgestatteten Arbeitsplatz erhellen.

1.Ergonomie: Eine ergonomisch angepasste Arbeitsplatzausstattung ist unabdingbar. Hierfür ist entscheidend, dass der Schreibtischstuhl eine gesunde Haltung unterstützt. Gerade für flexible Arbeitsplätze ist hier auch Flexibilität gefragt: individuell einstellbare Höhe, Rücken- und Armlehnen. Gleiches gilt für die Schreibtischausstattung. Idealerweise nutzt ihr auch für Laptop, Maus usw. eine flexible Ausstattung. Unser Tipp: flexible Tragarmsysteme für den Monitor – so könnt ihr den Bildschirm auf den richtigen Platz und die richtige Höhe einstellen.

2.Funktion: Mit einer qualitativ hochwertigen Arbeitsplatzleuchte tut ihr euren Augen etwas Gutes. Am besten ist es natürlich, wenn diese auch individuell einstellbar ist. So habt ihr an jedem Arbeitsplatz beste Voraussetzungen bequem, fokussiert und produktiv zu arbeiten.

Letztendlich ist eines immer wichtig: egal an welchem Arbeitsplatz, in welchem Office oder mit welchem Fortbewegungsmittel ihr unterwegs seid – immer schön flexibel bleiben. Dann kann euch so gut wie gar nichts aus der Ruhe bringen und ihr bleibt mobil und modern!

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